Kurzbiographie Karl-Bernhardin Kropf

Geboren 1966 in Klagenfurt (A). Studien an der Wiener Musikhochschule (kath. und evang. Kirchenmusik, Orgel) und der Musikhochschule des Saarlandes (Orgelimprovisation bei Daniel Roth, Paris), Diplome jeweils mit Auszeichnung. Seit 1992 in Norddeutschland als Kirchenmusiker tätig, davon sechs Jahre lang an der Schnitger-Orgel von Hamburg-Neuenfelde. Preisträger von neun Wettbewerben (meist für Improvisation) in fünf europäischen Ländern, Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Zahlreiche geistliche Auftragskompositionen, Beschäftigung mit Jazz und Musikelektronik. Lehrtätigkeit an der Universität Mainz (1999/2000) und der Musikhochschule Lübeck (2000-2007). Im Studienjahr 2005/2006 Professur für Orgel an der Kunstuniversität Graz (A). Seit Juli 2007 Organist und Kantor an St. Marien in Rostock.

 

Als ausformulierter Text:

Kurzbiographie Karl-Bernhardin Kropf

Karl-Bernhardin Kropf wurde 1966 in Klagenfurt (Österreich) geboren. Nach Studien an der Wiener Musikhochschule (kath. und evang. Kirchenmusik, Orgel) und der Musikhochschule des Saarlandes (Orgelimprovisation bei Daniel Roth, Paris), die er jeweils mit Auszeichnung abschloss, wirkt er seit 1992 in Norddeutschland als Kirchenmusiker. So war er von 2000 bis 2007 Organist an der bedeutenden Arp-Schnitger-Orgel von Hamburg-Neuenfelde. Er erhielt Preise bei neun Orgelwettbewerben (meist für Improvisation) in fünf europäischen Ländern sowie zahlreiche Aufträge für geistliche Kompositionen. Konzerte, Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen seine Tätigkeit, die auch den Jazz und Musikelektronik berührt. Nach erster Lehrtätigkeit an der Universität Mainz (1999/2000) und der Musikhochschule Lübeck (2000-2007) wurde er zum Wintersemester 2005 als Professor für Orgel und Orgelimprovisation an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz (Österreich) berufen, stellte die Position aber aus familiären Gründen wieder zur Verfügung. Seit Sommer 2007 ist er Kirchenmusiker an St. Marien in Rostock, einer der größten Backsteinkirchen des Ostseeraumes. Dort betreut er neben mehreren Chören eine viermanualige Sauer-Orgel von 1938.